Bivalenzpunkt
Außentemperatur, ab der ein zweiter Wärmeerzeuger oder der Heizstab die Wärmepumpe unterstützt – abhängig von der Anlagenplanung.
Begriffe verstehen
Zwanzig technische Begriffe, die in Angeboten und Datenblättern immer wieder auftauchen – kurz, verständlich und ohne Verkaufsjargon.
Außentemperatur, ab der ein zweiter Wärmeerzeuger oder der Heizstab die Wärmepumpe unterstützt – abhängig von der Anlagenplanung.
Leistungsverhältnis an einem festgelegten Prüfpunkt: abgegebene Wärmeleistung geteilt durch aufgenommene elektrische Leistung.
Fluorierte Treibhausgase, die als Kältemittel eingesetzt werden können und wegen ihrer Klimawirkung EU-weit stärker reguliert werden.
Außentemperatur, unterhalb der ein Gebäude Heizwärme benötigt. Sie hängt unter anderem von Dämmung und internen Wärmegewinnen ab.
Regelkurve, die der Außentemperatur eine benötigte Vorlauftemperatur zuordnet. So niedrig wie möglich verbessert meist die Effizienz.
Wärmeleistung, die ein Gebäude oder Raum am Auslegungstag benötigt, um die gewünschte Innentemperatur zu halten.
Elektrisches Widerstandsheizelement für Spitzenlast, Notbetrieb oder bestimmte Warmwasserfunktionen. Eine Kilowattstunde Strom wird ungefähr zu einer Kilowattstunde Wärme.
Einstellung der Wassermengen, damit jede Heizfläche genau den benötigten Volumenstrom erhält.
Über einen längeren Zeitraum abgegebene Wärmemenge geteilt durch den dafür eingesetzten Strom. Sie beschreibt das reale Gesamtsystem.
Arbeitsstoff im geschlossenen Kreislauf, der durch Verdampfen und Verflüssigen Wärme transportiert.
Bauart, bei der der Kältemittelkreis werkseitig geschlossen ist. Zwischen Außen- und Innensystem fließt meist Heizungswasser.
Speicher für Heizungswasser, der hydraulische oder zeitliche Aufgaben erfüllen kann, aber auch Wärmeverluste verursacht.
Technische Bezeichnung für Propan als natürliches, brennbares Kältemittel mit sehr geringem Treibhauspotenzial.
Geräuschemission der Quelle als Gerätekennwert. Sie ist nicht gleich dem Schalldruck, der an einem bestimmten Ort ankommt.
Frostgeschützte Flüssigkeit, die in Erdsonden oder Flächenkollektoren Umweltwärme aufnimmt und zur Wärmepumpe transportiert.
Bauart mit auf Außen- und Inneneinheit verteiltem Kältemittelkreis. Die Verbindung wird vor Ort kältemittelseitig hergestellt.
Häufiges Ein- und Ausschalten des Verdichters. Sehr kurze Laufzeiten können auf Überdimensionierung oder ungünstige Hydraulik hindeuten.
Temperatur, bei der Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert. Bei Flächenkühlung schützt eine Überwachung vor nassen Oberflächen.
Temperatur, mit der das Heizungswasser vom Wärmeerzeuger zu Heizkörpern oder Flächenheizung strömt.
Messgerät für die tatsächlich an Heizung und Warmwasser abgegebene Wärme. Zusammen mit dem Stromzähler ermöglicht er die Berechnung der JAZ.