Gerät standsicher und zugänglich
Innen- und Außengerät stehen fest, waagerecht und mit den erforderlichen Wartungsabständen.
Befestigung, Wartungsflächen und freie Luftführung gemeinsam am Gerät zeigen lassen.24 Prüfpunkte · DE · CH · AT
Montage, Hydraulik, Reglereinstellungen und Unterlagen gemeinsam mit dem Fachbetrieb prüfen – offene Punkte notieren und als Protokoll ausgeben.
Abnahme vorbereiten
01 · Montage
Zuerst werden sichtbare Ausführung, Aufstellort, Schall, Leitungswege und Entwässerung geprüft.
Innen- und Außengerät stehen fest, waagerecht und mit den erforderlichen Wartungsabständen.
Befestigung, Wartungsflächen und freie Luftführung gemeinsam am Gerät zeigen lassen.Die Ableitung ist frostsicher, schadlos und ohne gefährliche Eisbildung geplant und ausgeführt.
Ablaufweg und Frostschutz zeigen und im Übergabeprotokoll dokumentieren lassen.Kernbohrungen, Außenwanddurchführungen, Feuchte- und gegebenenfalls Brandschutz sind sauber geschlossen.
Alle Wand- und Deckendurchführungen innen und außen gemeinsam kontrollieren.Hydraulik-, Kältemittel- und Kondensatleitungen sind vollständig gedämmt, geschützt und zuordenbar.
Offene Dämmstöße, UV-Schutz und Leitungskennzeichnung nachbessern lassen.Gerät, Rohrleitungen und Wanddurchführungen übertragen keine auffälligen Vibrationen auf das Gebäude.
Schwingungsentkopplung im Betrieb zeigen und auffällige Übertragung protokollieren.Position, Ausblasrichtung, Reflexionsflächen und Abstände entsprechen der projektspezifischen Schallprüfung.
Abweichungen zur Planung schriftlich bewerten und bei Bedarf neu nachweisen lassen.Leitungswege, Kondensat, Abdichtungen, Schwingungsentkopplung und Wartungsflächen gemeinsam am eingebauten System prüfen.
Heizkurve, Volumenstrom, Anlagendruck, Heizstabgrenzen und Zählerstände bilden die Ausgangslage für die erste Betriebskontrolle.
Störung quittieren, Temperaturen ablesen und Ansprechpartner finden: Die Einweisung ist erst vollständig, wenn der Betreiber die wichtigsten Schritte verstanden hat.
Planen Sie genügend Zeit und gutes Licht ein. Gehen Sie die Anlage von außen nach innen ab und notieren Sie Abweichungen direkt am betreffenden Prüfpunkt. Mündliche Zusagen sollten mit Zuständigkeit und Termin in das Übergabeprotokoll aufgenommen werden.
„Später erledigen wir das“ wird erst belastbar, wenn Arbeit, Verantwortlicher und Frist schriftlich feststehen.
Bei der Inbetriebnahme braucht die Anlage plausible Startwerte. Die endgültige Optimierung erfolgt jedoch unter realen Winterbedingungen. Deshalb müssen Heizkurve, Heizgrenze, Pumpen- und Heizstabparameter dokumentiert sein.
Ändern Sie später nur einen Parameter gleichzeitig und greifen Sie nicht ohne Fachwissen in Sicherheits- oder Servicemenüs ein.
Ein Hydraulikschema, berechnete Abgleichwerte und ein vollständiges Inbetriebnahmeprotokoll helfen nicht nur bei Reklamationen. Sie ermöglichen auch Wartung, Fehlersuche und eine nachvollziehbare Effizienzkontrolle über viele Jahre.
Vereinbaren Sie bereits bei der Übergabe eine Nachkontrolle. Dann können Laufzeiten, Heizstab, Zählerstände, Raumkomfort und Heizkurve auf Basis realer Betriebsdaten ausgewertet werden. In der Schweiz sieht das WPSM eine nachfolgende Betriebskontrolle vor.
Prüfgrundlage