Was diese Baureihe unterscheidet.
TPE2 ist keine pauschal gleich ausgestattete TPE3. Der Vergleich betrifft Sensorpaket, Sollwertführung und freigegebene Funktionen der konkreten Generation.
Messgröße und Sollwert zuerst festlegen
Vor der Auswahl wird beschrieben, welche Größe geregelt werden soll und wo sie gemessen wird. Dazu gehören auch externe Signale und Sensoren, falls die gewählte Betriebsart diese benötigt. Der Kursvergleich von Grundfos beschreibt unter anderem erweiterte Sollwertbeeinflussung und Grenzwertfunktionen als Auswahlmerkmale einer TPE2.
Funktionen nicht zwischen Generationen übertragen
Ein Kursvergleich beschreibt eine bestimmte Gerätegeneration. Er ersetzt nicht die Betriebsanleitung der angebotenen Pumpe. Insbesondere wird aus dem Namen TPE2 weder eine vollständig sensorlose Ausstattung noch ein identisches integriertes Sensorpaket wie bei TPE3 abgeleitet. Anschlussbelegung, Sensorfunktion und verfügbare Regelungsarten werden über Typnummer und aktuelle Unterlagen bestätigt.
Hydraulik und Regelung zusammen prüfen
Im geschlossenen Kreis ergibt sich die erforderliche Förderhöhe aus den Druckverlusten, nicht aus der Gebäudehöhe. Für die Auswahl werden Volumenstrom, Druckverlust und die einzelnen Betriebsfälle gemeinsam festgehalten. Bei einer Wärmepumpe gehören Mindestdurchfluss, Abtauung und gegebenenfalls Warmwasserladung zum abgestimmten Hydraulikkonzept.
Ausführungen einzeln prüfen.
| Variante | Für die Auswahl |
|---|---|
| TPE2 Einzelpumpe | Pumpen-, Motor- und Sensorversion zusammen spezifizieren. |
| TPE2 D | Doppelbauart; Betriebswechsel, Reserve und Regelung beider Köpfe planen. |
| Werkstoff- und Anschlussvarianten | Medium, Dichtung, Druckstufe und Einbaumaße je Herstellerartikel vergleichen. |
Die Übersicht ersetzt keine vollständige Artikelliste. Für die Bestellung gelten die aktuelle Typnummer, Kennlinie, Anschlüsse und Herstellerfreigaben der gewählten Ausführung.
Diese Daten gehören zur Auswahl.
- Geregelte Messgröße und Lage der Messstellen
- Benötigte Sensoren und deren Lieferumfang
- Sollwertvorgabe, externe Signale und Motorversion
- Betriebspunkt mit Mindestdurchfluss des versorgten Systems
- Bei Doppelbauart: Wechsel- und Störungsstrategie
Die Einsatzgrenzen festhalten.
- Sensoren oder Zusatzmodule sind nicht automatisch im Lieferumfang.
- Regelungsfunktionen nicht aus einer älteren Anleitung auf jede aktuelle Version übertragen.
- Mechanische Wellendichtung und Medienverträglichkeit berücksichtigen.
- Ein ausgewählter Sollwert garantiert keinen passenden Durchfluss in jedem Nebenstrang.
Fragen für Ihr Angebot.
- Welche Messgröße regelt die angebotene TPE2?
- Welche Sensoren sind eingebaut und welche werden zusätzlich benötigt?
- Welche Pumpen- und Motorversion ist dokumentiert?
- Wer richtet Sollwertbeeinflussung, Grenzwerte und Störungsverhalten ein?
Häufige Fragen.
Hat TPE2 grundsätzlich keinen Sensor?
Eine solche pauschale Aussage reicht für die Auswahl nicht aus. Entscheidend sind die konkrete Ausführung, die vorhandenen Sensorfunktionen und die Messstellen, die die gewählte Regelungsart benötigt.
Wann vergleiche ich TPE2 mit TPE3?
Wenn Inline-Bauart und Betriebspunkt passen, werden als Nächstes die Sensorik, Sollwertführung und benötigten Systemfunktionen verglichen. Der Herstellerkurs gibt Orientierung; das konkrete Angebot wird mit seiner Betriebsanleitung abgeglichen.
Ist TPE2 eine Hauswasseranlage?
Dieses Profil behandelt die Inlinepumpe im Heiz- und Kühlkreis. Eine selbstansaugende Hauswasseranlage und deren Versorgungsaufgabe sind ein anderer Auswahlfall.

