01Wann lohnt sich ein separater Wärmepumpenzähler?+
Wenn die jährliche Ersparnis durch den niedrigeren Arbeitspreis höher ist als zusätzlicher Grundpreis, Messkosten und der auf die Nutzungsdauer verteilte Umbau. Ein niedriger Tarifpreis allein reicht deshalb nicht.
02Ist ein dynamischer Stromtarif für jede Wärmepumpe sinnvoll?+
Nein. Ein Vorteil entsteht nur, wenn ein relevanter Verbrauchsanteil automatisch in günstige Zeiten verschoben werden kann, ohne Komfort, Frostschutz, Warmwasserhygiene oder sicheren Abtaubetrieb zu beeinträchtigen.
03Spart ein Smart Meter automatisch Stromkosten?+
Nein. Der Smart Meter misst zeitaufgelöst und ermöglicht passende Tarife. Erst ein günstiger Vertrag und eine sinnvolle Steuerung können daraus eine Ersparnis machen.
04Kann die Wärmepumpe nur in billigen Stunden laufen?+
Meist nicht. An kalten Tagen muss sie den Wärmebedarf des Gebäudes decken. Gebäudemasse, Speicher und Warmwasser schaffen ein begrenztes Verschiebefenster, aber keine beliebig lange Abschaltung.
05Was ist bei Photovoltaik und separatem Zähler wichtig?+
Das Messkonzept muss klären, ob und wie eigener Solarstrom zur Wärmepumpe gelangt. Ein günstiger Wärmepumpentarif kann unattraktiv werden, wenn wertvoller Eigenverbrauch verloren geht oder zusätzliche Messtechnik nötig ist.
06Welche Kosten berücksichtigt der Rechner?+
Er vergleicht Verbrauch, vollständige Arbeitspreise, jährliche Grund- und Messkosten sowie einmalige Umbau- oder Steuerungskosten. Finanzierung, künftige Preisänderungen und steuerliche Effekte sind nicht enthalten.