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Fixpreis · Wärmepumpentarif · dynamisch

Welcher Stromtarif
rechnet sich wirklich?

Arbeitspreis allein entscheidet nicht. Vergleichen Sie zusätzlichen Zähler, Grundpreis, Smart Meter, Steuerung und den Verbrauch, den Ihre Wärmepumpe tatsächlich verschieben kann.

Land auswählenWährung und editierbare Startwerte wechseln.

Startbeispiel, kein Marktangebot: Übernehmen Sie Arbeitspreise, Grundpreise, Messkosten und bestätigte Gutschriften direkt aus Ihren Vertragsunterlagen.

01

Verbrauch und heutiger Tarif

Nur der Stromverbrauch der Wärmepumpe – nicht der gesamte Haushalt.

02

Separater Wärmepumpentarif

Zusätzlichen Zähler, Grundpreis und einmaligen Umbau mitrechnen.

03

Dynamischer Tarif

Mit vollständigen Endpreisen rechnen – nicht nur mit dem Börsenpreis.

Gewichteter Arbeitspreis34,8 ct/kWhaus Preisfenstern und Verschiebungsanteil
04

Technik im Gebäude

Diese Punkte verändern die Einordnung, nicht heimlich die Rechnung.

Bestätigte jährliche Gutschriften können Sie bei den jeweiligen Fixkosten als Minuswert eintragen, zum Beispiel −150. Einen bereits im Arbeitspreis enthaltenen Vorteil nicht doppelt abziehen.

Drei Abrechnungsmodelle

Gleiche Kilowattstunde.
Andere Nebenbedingungen.

Der richtige Vergleich beginnt bei der vollständigen Jahresrechnung und endet beim Mess- und Regelkonzept im Gebäude.

01

Gemeinsamer Zähler

Wärmepumpe und Haushalt laufen über denselben Zählpunkt. Keine zweite Grundgebühr, kein zusätzlicher Zähler – dafür meist derselbe Arbeitspreis wie für den Haushaltsstrom.

  • einfaches Messkonzept
  • PV-Eigenverbrauch meist direkt nutzbar
  • Tarifvorteil nicht automatisch ausgeschöpft
02

Separater WP-Tarif

Ein eigener Zählpunkt kann einen günstigeren Arbeitspreis oder reduzierte Netzentgelte ermöglichen. Zusatzkosten und technische Steuerbarkeit gehören zwingend in die Rechnung.

  • zweiter Grund- und Messpreis möglich
  • Umbau des Zählerplatzes prüfen
  • PV-Messkonzept vorab festlegen
03

Dynamischer Tarif

Der Preis folgt Zeitfenstern oder kurzfristigen Marktpreisen. Ein Vorteil entsteht nicht durch den Vertrag allein, sondern durch messbare und automatisch verschobene Last.

  • Smart Meter erforderlich
  • vollständigen Endpreis vergleichen
  • Steuerung darf Heizen nicht gefährden

Praxisgrenze

Eine Wärmepumpe ist
kein Elektroauto.

Das Auto kann oft viele Stunden warten. Die Heizung muss bei Kälte Wärme liefern, Warmwasser bereiten und bei Luft/Wasser-Geräten sicher abtauen.

Verschiebbar ist nur der Anteil, den Gebäude, Fussbodenheizung oder Speicher ohne Komfortverlust aufnehmen können. Eine aggressive Sperre kann höhere Vorlauftemperaturen, Heizstabeinsatz oder eine kalte Wohnung verursachen – und damit den Tarifvorteil wieder vernichten.

Erst die thermische Flexibilität prüfen. Dann den Strompreis automatisieren.
  • Heizkurve und Komfortgrenzen festlegen
  • Warmwasserfenster und Hygiene sichern
  • Abtauung und Frostschutz nicht blockieren
  • Preissteuerung gegen Mehrverbrauch testen

DE · AT · CH

Drei Märkte.
Drei Prüfwege.

Tarifnamen klingen ähnlich, die Regeln und Preisbestandteile sind es nicht.

Deutschland

§ 14a getrennt vom Lieferpreis lesen

Seit 2025 müssen Stromlieferanten dynamische Tarife anbieten; ein intelligentes Messsystem ist Voraussetzung. Für steuerbare Wärmepumpen unterscheidet die Bundesnetzagentur drei Netzentgeltmodule.

Modul 1
pauschale Reduzierung
Modul 2
Netz-Arbeitspreis auf 40 %, separater Zähler
Modul 3
zeitvariable Netzentgelte zusätzlich zu Modul 1

Nicht jede Reduzierung wird automatisch gleich an den Endkunden weitergegeben. Vertrag und Rechnung prüfen.

Österreich

Smart Meter plus Automatisierung

E-Control beschreibt Produkte mit mehreren Preiszonen bis hin zu stündlicher Anpassung an Börsenpreise. Voraussetzung ist ein Smart Meter; wirksam wird das Modell meist erst durch automatische Steuerung.

Prüfen
Energiepreis, Netz, Abgaben, Aufschläge
Messen
tatsächlich verschobene kWh
Steuern
Wärmepumpe, Boiler, PV und Speicher gemeinsam
Schweiz

Gemeinde und Versorger entscheiden

Haushalts-, Wärmepumpen- und Zeittarife unterscheiden sich lokal. Die ElCom stellt die offizielle Tarifübersicht nach Gemeinde und Elektrizitätsversorger bereit.

Start
aktuellen lokalen Tarif öffnen
Vergleich
Hochtarif, Niedertarif, Grund- und Messpreis
Technik
Sperrzeiten und Steuerkontakt klären

Vor der Unterschrift

Neun Angaben
schriftlich verlangen.

Ein Werbepreis reicht nicht für die Entscheidung. Diese Punkte gehören in das Preisblatt oder Angebot.

  1. 01vollständiger Arbeitspreis inklusive Aufschlägen
  2. 02Grundpreis, Messentgelt und App-/Servicekosten
  3. 03Preisintervall und Bekanntgabe im Voraus
  4. 04Umgang mit negativen und extrem hohen Preisen
  5. 05Vertragsbindung, Preisgarantie und Kündigung
  6. 06Kosten für Zählerplatz, Smart Meter und Steuerbox
  7. 07Sperrzeiten oder netzseitige Leistungsbegrenzung
  8. 08Kompatibilität mit Wärmepumpe, EMS und Photovoltaik
  9. 09Weitergabe von Netzentgeltreduzierung oder Bonus

Originalquellen

Regeln nachlesen.
Lokalen Preis einsetzen.

Der Rechner nutzt editierbare Beispiele. Verbindlich sind Ihr Vertrag, der zuständige Mess- und Netzbetreiber sowie die aktuellen nationalen Regeln.

DE · OriginalquelleBundesnetzagentur · Dynamische Stromtarife und Smart Meter

Seit 2025 müssen Lieferanten dynamische Tarife anbieten; dafür ist ein intelligentes Messsystem erforderlich.

DE · OriginalquelleBundesnetzagentur · § 14a EnWG und Netzentgeltmodule

Module 1, 2 und 3, Voraussetzungen, separater Zähler und zeitvariable Netzentgelte.

AT · OriginalquelleE-Control · Flexibler Stromverbrauch

Dynamische Preise, Smart-Meter-Voraussetzung und Bedeutung automatischer Verbrauchssteuerung.

CH · OriginalquelleElCom · Tarifdaten und Strompreisvergleich

Offizielle Vergleichsplattform für Haushalts- und Gewerbetarife nach Gemeinde und Versorger.

Kurz beantwortet

Die wichtigsten Fragen
vor dem Tarifwechsel.

01Wann lohnt sich ein separater Wärmepumpenzähler?+

Wenn die jährliche Ersparnis durch den niedrigeren Arbeitspreis höher ist als zusätzlicher Grundpreis, Messkosten und der auf die Nutzungsdauer verteilte Umbau. Ein niedriger Tarifpreis allein reicht deshalb nicht.

02Ist ein dynamischer Stromtarif für jede Wärmepumpe sinnvoll?+

Nein. Ein Vorteil entsteht nur, wenn ein relevanter Verbrauchsanteil automatisch in günstige Zeiten verschoben werden kann, ohne Komfort, Frostschutz, Warmwasserhygiene oder sicheren Abtaubetrieb zu beeinträchtigen.

03Spart ein Smart Meter automatisch Stromkosten?+

Nein. Der Smart Meter misst zeitaufgelöst und ermöglicht passende Tarife. Erst ein günstiger Vertrag und eine sinnvolle Steuerung können daraus eine Ersparnis machen.

04Kann die Wärmepumpe nur in billigen Stunden laufen?+

Meist nicht. An kalten Tagen muss sie den Wärmebedarf des Gebäudes decken. Gebäudemasse, Speicher und Warmwasser schaffen ein begrenztes Verschiebefenster, aber keine beliebig lange Abschaltung.

05Was ist bei Photovoltaik und separatem Zähler wichtig?+

Das Messkonzept muss klären, ob und wie eigener Solarstrom zur Wärmepumpe gelangt. Ein günstiger Wärmepumpentarif kann unattraktiv werden, wenn wertvoller Eigenverbrauch verloren geht oder zusätzliche Messtechnik nötig ist.

06Welche Kosten berücksichtigt der Rechner?+

Er vergleicht Verbrauch, vollständige Arbeitspreise, jährliche Grund- und Messkosten sowie einmalige Umbau- oder Steuerungskosten. Finanzierung, künftige Preisänderungen und steuerliche Effekte sind nicht enthalten.

Verbrauch zuerst kennen

Keine Tarifwahl
ohne echte Kilowattstunden.

Jahresverbrauch, JAZ und Monatsprofil zeigen, wie gross das realistische Sparpotenzial überhaupt ist.

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