Was die Batterie leistet
Ein Batteriespeicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn später wieder als Strom bereit. Damit kann er Haushaltsgeräte, Wärmepumpe oder Ladepunkt versorgen. Wirtschaftlich relevant sind nutzbare Kapazität, Leistung, Wirkungsgrad, Zyklen, Lebensdauer und der Preisunterschied zwischen Speichern, Einspeisen und späterem Netzbezug.
Die Verbraucherzentrale betont, dass ein höherer Eigenverbrauch nicht automatisch die beste Rendite bedeutet. Ein zu großer Speicher wird seltener vollständig genutzt und bindet mehr Kapital.
Wärme günstiger verschieben
Warmwasserspeicher, Pufferspeicher und die Gebäudemasse können Wärme aufnehmen. Bei einer Wärmepumpe lässt sich ein günstiges oder solares Zeitfenster nutzen, ohne Strom chemisch zu speichern. Zu hohe Temperaturen verschlechtern jedoch die Effizienz und können den Vorteil aufzehren.
Ein Pufferspeicher sollte eine hydraulische Aufgabe erfüllen und nicht reflexartig vergrößert werden. In gut abgestimmten Anlagen kann auch die träge Fußbodenheizung oder Gebäudemasse als begrenzter thermischer Speicher wirken.
Beide Speicher fair dimensionieren
Grundlage sind mindestens ein gemessenes Lastprofil oder realistische Stundenwerte, PV-Ertrag, Wärmepumpenleistung und der gewünschte Zweck. Notstrom, Eigenverbrauch und netzdienliche Verschiebung sind unterschiedliche Ziele und können andere Größen erfordern.
- Zweck vor Kapazität festlegen
- Nutzbare statt nominelle kWh vergleichen
- Verluste und Lebensdauer einrechnen
- Winterbetrieb separat prüfen
Ein Tag-Nacht-Speicher ist kein Sommer-Winter-Speicher.
