Was E-Control für Q1 meldet
Bei den 16 großen österreichischen Verteilernetzbetreibern kamen im ersten Quartal 2026 Photovoltaikanlagen mit 243 MW Engpassleistung hinzu. E-Control bewertet den PV-Zubau damit als etwas unter dem anteiligen Zielpfad. Für Windkraft weist die Erhebung in diesem Zeitraum keinen Zubau aus.
Der Bericht nennt für 2026 einen aus dem EAG abgeleiteten durchschnittlichen jährlichen Ausbaupfad von 1.100 MW Photovoltaik, 400 MW Wind, 125 MW Wasserkraft und 15 MW Biomasse. Diese Werte sind Zielgrößen, keine Prognose.
Anträge sind noch keine Anlagen
Im ersten Quartal gingen 15.396 vollständige PV-Netzanschlussanträge ein. 85,25 Prozent entfielen auf Anlagen bis 20 kW. Der Bericht zeigt zugleich, dass Inbetriebnahmen häufig ein oder zwei Quartale nach dem Antrag folgen.
Für Hauseigentümer bedeutet das: Ein geeignetes Dach und ein wirtschaftliches Angebot reichen nicht. Vor der Bestellung müssen Netzanschluss, mögliche Einspeisebegrenzung und Messkonzept geklärt werden.
- Netzzusage schriftlich prüfen
- Eigenverbrauch realistisch ansetzen
- Batterie und Wärmepumpe im Messkonzept berücksichtigen
Warum die Abdeckung wichtig ist
Die Quartalserhebung umfasst die 16 großen Netzbetreiber. Weitere Betreiber werden in der Jahreserhebung berücksichtigt. Die ausgewiesenen Zahlen dürfen deshalb nicht ohne Hinweis als vollständiger österreichischer Gesamtzubau dargestellt werden.
Saubere Nachrichtendarstellung nennt nicht nur eine Zahl, sondern auch Zeitraum, Abdeckung und Definition.
