Automatisch regeln. Den Sollwert trotzdem vorgeben.

Ein druckunabhängiges Ventil hält den eingestellten Durchfluss nur innerhalb seines zulässigen Differenzdruckbereichs. Den benötigten Soll-Durchfluss bestimmen Raumheizlast und Spreizung. Eine Stellung wie „3“ oder „5“ lässt sich nicht auf andere Ventilmodelle übertragen.

Der Druck über dem Ventil zählt.

Bei konventionellen Ventilen hängt der Durchfluss vom kv-Wert und vom Differenzdruck ab. Der Rechner verwendet Q = kv × √Δp mit Q in m³/h und Δp in bar. Eine Pumpenförderhöhe darf nicht ungeprüft als Ventil-Differenzdruck eingesetzt werden.

Die optionale Tabelle vergleicht ausschließlich Ihre Datenblattwerte. Sie berücksichtigt keine Kennlinienkorrektur zwischen verschiedenen Proportionalbereichen und keine Ventilautorität. Heizkörper, Rohrnetz, Rücklaufverschraubung und Pumpeneinstellung werden separat geplant.

Ein Auslegungsziel, das vor Ort geprüft wird.

Gerechnet wird näherungsweise mit 1,163 Wh/(l·K) für Heizungswasser ohne Glykol. Für Sole, Kühlung und Sondermedien gelten andere Stoffwerte. Bei Fußbodenheizungen müssen Raumlasten auf die einzelnen Kreise aufgeteilt und Kreislängen, Druckverluste sowie zulässige Temperaturen gesondert geprüft werden.

Die Raumliste ist eine Planungshilfe und kein formaler Förder- oder Abgleichnachweis. Die Fachplanung und die gemessenen Werte bei der Inbetriebnahme gehören zum vollständigen hydraulischen Abgleich.