Standardtypen 55 / 70 / 85 / 110 / 140 mit R410A, CH-Katalog EN 14511.
Menü
Rechner+
Kosten & Förderung+
Energiequellen+
Hersteller & Modelle+
Wissen+
Datenblatt-Check · kein eigener Produkttest
Thermalia dual
im Praxischeck.
Eine Sole/Wasser- beziehungsweise Wasser/Wasser-Familie für größere Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude. Zwei getrennte Kältekreise und fünf Größen schaffen ein anderes Anlagenkonzept als eine Einfamilienhaus-Wärmepumpe oder eine Luftgeräte-Kaskade.

Redaktionelle Einordnung
Wo das Modell
sinnvoll wirkt.
Interessant für Projekte mit größerer Heizlast und geeigneter Quelle. Die standardmäßige dual, die Hochtemperaturausführung dual H und die aktive Kühlvariante dual R sind eigenständige Ausführungen. Leistung, Redundanz und hydraulischer Aufbau müssen zusammen geplant werden.
Herstellerprofil Hoval öffnen →Offizielle Eckwerte
Vier Daten.
Mit Bedingungen.
Werte gelten nur für die genannte Leistungsklasse und den angegebenen Mess- oder Betriebspunkt. Sie ersetzen keine projektbezogene Auslegung.
Grundwasser-Prüfpunkt mit höherer Quellentemperatur. Quellen- und Pumpenkonzept separat bilanzieren.
Zwei Verdichter und zwei Leistungsstufen; das Gebäude braucht dennoch eine definierte Ausfallstrategie.
Standardausführung dual. Die 70-°C-Grenze der dual-H-Serie gilt hier nicht.
Stärken der Baureihe
Was in die
Vorauswahl spricht.
- Fünf belegte Standardgrößen
- Zwei getrennte Kältekreise
- Sole- und Grundwasserbetrieb dokumentiert
- Für größere zentrale Anlagen ausgelegt
Vor dem Angebot prüfen
Wo Prospekte
nicht reichen.
- Nicht für typische kleine Einfamilienhäuser dimensioniert
- dual R und dual H haben andere Funktionen und Daten
- Zwei Kreise ersetzen kein vollständiges Redundanzkonzept
- Hohe Pumpen- und Anschlussleistungen in die Planung aufnehmen
Zentrale Wärmeversorgung als Gesamtsystem betrachten
Größere Gebäude brauchen eine gemeinsame Bilanz aus Raumheizung, Trinkwarmwasserspitzen und gegebenenfalls Prozesswärme. Ein maximaler Tabellenwert sagt noch nicht, wie das System bei Teillast, Wiederaufheizung oder Ausfall eines Kreises arbeitet.
Das Funktionsschema sollte Verdichterstufen, Spitzenlast, Puffernutzung und die Versorgung bei Störung erklären. Auch Elektroanschluss, Netzbedingungen und Einbringung des Innenaggregats sind vor der Bestellung zu klären.
Die Wärmequelle bestimmt einen großen Teil des Projekts
Bei Erdsonden sind Entzugsleistung und langfristige Energiebilanz zu prüfen. Bei Grundwasser kommen Brunnenleistung, Wasserqualität, Rückgabe und Auflagen hinzu. Quellenpumpen und Zwischenkreise können einen relevanten Anteil am Gesamtstrombedarf haben.
Der Heizkreis-Nennfluss bei B0/W35 ist nicht derselbe wie bei W10/W35 und nicht der Grundwasserförderstrom. Diese drei Wasserwege sollten im Schema und in der Inbetriebnahmedokumentation eindeutig bezeichnet werden.
Angebotsgespräch
Fünf Fragen
zum konkreten Typ.
- 01Welcher dual-Standardtyp und welche beiden Kreise sind vorgesehen?
- 02Welche Quelle und welche Auslegungstemperaturen sind bestätigt?
- 03Wie werden Warmwasserspitzen und Teillast abgedeckt?
- 04Welche Versorgung bleibt beim Ausfall eines Kältekreises?
- 05Sind Quellenerschließung, Pumpen und vollständiger Elektroanschluss im Angebot enthalten?
Originalquellen
Herstellerangaben
selbst nachlesen.
Nächster Schritt
Alternativen danebenlegen.
Dann das Haus prüfen.
WP.tech Newsletter
Praxiswissen.
Direkt ins Postfach.
Neue Ratgeber, hilfreiche Prüffragen und ausgewählte Wärme- und Energie-Meldungen. Gelegentlich, verständlich und kostenlos.
Was Sie erwartet