CH-Katalog, EN 14511, Standardtypen 20 / 26 / 36 / 42 mit beiden Verdichtern.
Menü
Rechner+
Kosten & Förderung+
Energiequellen+
Hersteller & Modelle+
Wissen+
Datenblatt-Check · kein eigener Produkttest
Thermalia twin
im Praxischeck.
Eine zweistufige Innenfamilie für größere Wohn- und Gewerbegebäude. Je nach Quellenkonzept arbeitet sie mit Erdsonde beziehungsweise Sole oder mit Grundwasser. Die vier Standardtypen mit R410A werden von der Hochtemperaturfamilie twin H getrennt behandelt.

Redaktionelle Einordnung
Wo das Modell
sinnvoll wirkt.
Eine sinnvolle Vorauswahl für mittlere Heizlasten mit belastbarer Erdwärme- oder Grundwasserplanung. Die Leistung ist am gewählten Quellenpunkt zu lesen. Zwei Verdichter bedeuten zwei Stufen, nicht eine stufenlose Invertermodulation.
Herstellerprofil Hoval öffnen →Offizielle Eckwerte
Vier Daten.
Mit Bedingungen.
Werte gelten nur für die genannte Leistungsklasse und den angegebenen Mess- oder Betriebspunkt. Sie ersetzen keine projektbezogene Auslegung.
Andere Quellenbedingung als B0/W35. Kein vergleichbarer Vorteil bei identischer Quelle.
Kein pauschaler numerischer Modulationsbereich aus der halben Volllastleistung abgeleitet.
Standardbaureihe. Höhere Grenzen der twin-H-Serie werden nicht übernommen.
Stärken der Baureihe
Was in die
Vorauswahl spricht.
- Vier getrennte Standardtypen
- Sole- und Wasserpunkte jeweils dokumentiert
- Zweistufiger Betrieb mit zwei Verdichtern
- Integrierte TopTronic-E-Regelung
Vor dem Angebot prüfen
Wo Prospekte
nicht reichen.
- Grundwasserqualität, Bewilligung und Brunnenleistung nachweisen
- twin H nicht mit der R410A-Standardserie gleichsetzen
- Volumenströme unterscheiden sich für Sole und Wasser
- Pumpenstrom und Quellenerschließung gehören zur Gesamtbilanz
Grundwasser als eigenes Anlagenkonzept planen
Für eine Wasser/Wasser-Anlage braucht es eine belastbare Aussage zu Fördermenge, Wasserqualität, Rückgabe und Bewilligung. Zwischenwärmetauscher und Pumpen verändern Aufwand und Strombedarf. Ein COP bei W10/W35 bildet diese Projektkosten nicht vollständig ab.
Das Angebot sollte Quellenkreis und Heizkreis getrennt darstellen. Die Nenn-Volumenströme der Solevariante dürfen nicht ohne Prüfung für eine Grundwasserinstallation verwendet werden.
Zwei Stufen mit dem Lastprofil abstimmen
Bei mittelgroßen Gebäuden sind Teillast, Warmwasserspitzen und mögliche Sperrzeiten ebenso wichtig wie die maximale Leistung. Die Regelstrategie muss erklären, wann der zweite Verdichter läuft und welche Laufzeiten im Übergang zu erwarten sind.
Das Innenaggregat erzeugt Innen- und Körperschall. Ein geeigneter Aufstellraum, schwingungsarme Anschlüsse und die Entkopplung der Leitungen gehören in die Planung. Ein Außengeräte-Schallcheck deckt diese Aufgabe nicht ab.
Angebotsgespräch
Fünf Fragen
zum konkreten Typ.
- 01Ist der Standardtyp 20, 26, 36 oder 42 benannt?
- 02Wird Sole oder Grundwasser als Quelle genutzt?
- 03Welche Brunnen-, Wasserqualitäts- und Bewilligungsnachweise liegen vor?
- 04Wie wird der Zweistufenbetrieb bei kleiner Last geregelt?
- 05Sind Quellenpumpen, Wärmetauscher und Schalldämmung enthalten?
Originalquellen
Herstellerangaben
selbst nachlesen.
Nächster Schritt
Alternativen danebenlegen.
Dann das Haus prüfen.
WP.tech Newsletter
Praxiswissen.
Direkt ins Postfach.
Neue Ratgeber, hilfreiche Prüffragen und ausgewählte Wärme- und Energie-Meldungen. Gelegentlich, verständlich und kostenlos.
Was Sie erwartet