Was der Bivalenzpunkt bedeutet.
Unterhalb des Bivalenzpunkts reicht die verfügbare Wärmepumpenleistung im vereinfachten Modell nicht mehr für die vollständige Gebäudeheizlast. Bei monoenergetischen Anlagen kann dann ein elektrischer Heizstab die Differenz decken.
Der Bundesverband Wärmepumpe stellt den Bivalenzpunkt ebenfalls als Schnittpunkt der Heizlast- und Leistungskennlinie dar. Moderne Auslegung berücksichtigt zusätzlich Modulation, Vorlauftemperatur, Sperrzeiten und konkrete Herstellerkennfelder.
Warum wir keine scheinexakte Jahreszahl ausgeben.
Die Zahl der Stunden unterhalb einer bestimmten Außentemperatur unterscheidet sich stark nach Standort und Jahr. Auch Regelung, interne Gewinne, Sonneneinstrahlung und thermische Trägheit verändern den tatsächlichen Heizstabeinsatz.
Darum geben Sie die angenommenen Kaltstunden selbst ein. Der Rechner zeigt offen, wie daraus ein Heizstab-Szenario entsteht, statt eine nicht belegbare Wetterverteilung zu erfinden.
Leistung immer am richtigen Betriebspunkt lesen.
Ein Wert wie „10 kW“ im Modellnamen sagt nicht, wie viel Heizleistung bei starkem Frost und hoher Vorlauftemperatur noch verfügbar ist. Verwenden Sie möglichst zwei Herstellerwerte bei derselben Wasserseite, zum Beispiel A−7/W35 und A+7/W35 oder die für Ihr Projekt relevanten Punkte.
