In drei Schritten PV und Wärmepumpe berechnen.

  1. Land und Währung wählen, PV-Leistung in kWp und erwarteten Jahresertrag je kWp eintragen.
  2. Jährlichen Wärmepumpenstrom und den angenommenen direkten PV-Anteil festlegen. Dieser Anteil wird eingegeben, nicht aus einem Stundenprofil ermittelt.
  3. Strompreis und Einspeisevergütung ergänzen. Im Ergebnis Solarstrom, Netzstrom und die rechnerischen Geldbeträge gemeinsam betrachten.

Fehlt Ihnen der Verbrauchswert? Die Erklärung zum Wärmepumpen-Stromverbrauch hilft beim Abschätzen; für einen Heizungsvergleich verwenden Sie den Kostenvergleichsrechner.

Jahresbilanz ist nicht Gleichzeitigkeit.

Eine PV-Anlage kann im Jahr mehr Strom erzeugen als die Wärmepumpe verbraucht und trotzdem im Winter viel Netzstrom benötigen. Entscheidend ist, wie viel Erzeugung zeitgleich mit dem Verbrauch anfällt.

Deshalb berechnet dieses Werkzeug nicht einfach „PV-Ertrag ÷ Wärmepumpenstrom“, sondern arbeitet mit einem einstellbaren direkten Nutzungsanteil.

Was die Zahl verbessert.

  • Niedrige Vorlauftemperaturen und gute JAZ senken den Strombedarf.
  • Warmwasser und leichte Lastverschiebung in sonnige Stunden können die direkte PV-Nutzung erhöhen.
  • Eine übergroße Batterie ersetzt keine passende Wärmepumpenauslegung.
  • Für Wirtschaftlichkeit zählen auch Einspeisevergütung, Stromtarif, Investition und Lebensdauer.

Keine Ertragsprognose und keine Elektroplanung.

Der Jahresertrag pro kWp ist ein frei wählbarer Planwert. Verschattung, Dachneigung, Ausrichtung, Schnee, Wechselrichterverluste und regionale Einstrahlung können das Ergebnis deutlich verändern.

Vermiedener Strombezug und wirtschaftlicher Vorteil.

Die vermiedenen Strombezugskosten sind ein Bruttowert: direkt genutzte PV-kWh × Netzstrompreis. Für den Vorteil gegenüber einer möglichen Einspeisung ziehen Sie die entgangene Einspeisevergütung ab. Investitions- und Betriebskosten sind zusätzlich zu berücksichtigen.

Die rechnerische Einspeisung berücksichtigt keinen weiteren Eigenverbrauch des Haushalts. Für die nächsten Schritte: Förderung prüfen und Amortisation separat berechnen.