50 Liter pro Person sind nur ein Startwert.

EnergieSchweiz nennt für die Schweiz im Mittel rund 50 Liter Warmwasser pro Person und Tag. Im einzelnen Haushalt kann der Wert deutlich abweichen – etwa durch Duschdauer, Regendusche, Badewanne oder häufige Gäste.

Darum bleibt die Zapfmenge im Rechner frei veränderbar. Wer es genauer möchte, kann Dusche und Armaturen auslitern und den eigenen Tagesbedarf daraus ableiten.

Speichertemperatur ist keine reine Effizienzfrage.

Die Temperatur darf nicht nur nach möglichst niedrigem Stromverbrauch eingestellt werden. Trinkwasserhygiene, Anlagenart und lokale Regeln müssen berücksichtigt werden. Das deutsche Umweltbundesamt nennt für große zentrale Anlagen 60 °C am Austritt des Trinkwassererwärmers und mindestens 55 °C im System; für kleinere Anlagen gelten andere Randbedingungen.

Der Temperaturregler im Rechner ist deshalb eine Rechengröße, keine Empfehlung zur Betriebsweise.

Komfort hat einen Wärmebedarf.

Eine Zirkulationsleitung hält Warmwasser schnell verfügbar, verliert dabei aber laufend Wärme. Gute Dämmung, hydraulischer Abgleich und eine bedarfsgerechte Zeitsteuerung können diese Verluste begrenzen.

Im Rechner werden Zirkulationsverluste bewusst separat ausgewiesen, damit sichtbar wird, welchen Anteil sie am Warmwasserstrom der Wärmepumpe haben.